
Unsere Entscheid-ung war gefallen. Anlässlich unseres 25. Hochzeits-tages wollten wir genau jene Fahrt von damals wieder-holen, als es uns im Mai 1982 nach Cannes zog.
 Und genau wie vor 25 Jahren fuhren wir mit einem blauen Coupé (Damals Ford Capri) und wieder führte die Strecke quer durch die Franzö-sischen Alpen.
Die Strecke über die "Route Napoleon" durchs Gebirge ist zwar kürzer, dauert aber wesentlich länger als über die "Route de Soleil", der Autobahn der Sonne
Aber sie ist weitaus schöner und lädt zum Übernach-ten in einem Franzö-sischen Bergdorf ein, was wir auch getan haben. Im Hintergund eine Kapelle auf einem großen Felsen
Auch aus der Nähe ein traum-hafter Anblick. Da möchten man am liebsten erst gar nicht weiter-fahren... aber es wartete ja auch ein traumhaftes Stück Erde auf uns, die Region um Cannes
Die Kühe beglück-wünschten uns zur Silber-hochzeit
Noch 150 km bis zum Meer. Eine Terrasse mit überwältigendem Ausblick über das um-liegende Gebirge lud uns förmlich zum Essen ein. Da konnten wir nicht NEIN sagen...
Mit Baguette, frischem Obst, Salat, Wurst und Käse geht es auf die Suche nach einem sonnigen Plätzchen, natürlich an einem "unserer" Strände
Hier am Cap De Antibes, kurz vor dem berühmten EDEN ROC ist es nicht überlaufen, die Strände aber dennoch irgendwie interes-sant.
Man kann dort schwimmen als auch gut schnor-cheln. Früher sammelten unsere Kinder hier immer Krebse und Muscheln unter den Steinen ein.
Ein Reich für uns allein, da kann man ungestört den Tag in aller Ruhe verbringen.
Unser Hotel war ein roman-tisches Pracht-stück. Und unser Zimmer hatte eine idyllische Veranda. und davor ein Garten-teich mit blühenden Seerosen. Alles wie geschaffen für unsere "zweiten Flitter-wochen"
Volker steigt der Duft der blühenden Schön-heiten in die Nase, wird ob all der Pracht übermutig und macht einen auf "Tarzan"
Der nächste Strandtag war dann auf Komfort ausgelegt, mit Bedien-Service. Der überaus nette Besitzer nannte sein Stand-dominizil "Ireland"
Das gefällt unserer Mariette. Schön in der Sonne bruzeln und dann zwischen-durch immer wieder ins kalte Nass zur Abkühlung.
Das beste an den kleinen Privat-stränden (für eine Liege muss man zwischen 10,- und 25,- Euro berappen) ist das Restaurant direkt am Strand.
So geht man im Badeanzug mal kurz ein paar Meter von der Liege zu Tisch und lässt es sich munden. Das Steak hier war übrigens eines der besten das ich jemals gegessen hatte.
Und dann wieder schön "Satt gegessen" zurück auf die Liege, einen Cocktail servieren lassen und in der Sonne vor sich hin dösen. Das ist "Leben wie Gott in Frankreich"
In Cannes ging es drunter und drüber, die Filmfest-spiele liefen. Da hielt man es vor lauter Menschen und Absper-rungen und Gendarmen nicht mehr aus.
Einen Abend gaben wir uns das Spektakel. In der Nähe des Roten Teppichs standen hunderte von mitge-brachten Leitern um besser zu sehen oder fotogra-fieren zu können.
Schon Stunden zuvor sicher sich Teenies die besten Plätze, damit sie bei Anblick von Tom Cruise, Prad Pitt und Co. ihr hyster-isches Gekreische loswerden können. Was da abging war Wahnsinn!
Im Hinter-grund die Stufen, die für Viele die Welt bedeuten. Wer diesen roten Teppich hinauf in den Palais Du Festival entlang stolzieren darf, der hat es in der Film-branche geschafft!
Diese jungen Hübschen haben einen großen Traum vor Augen. Ihr großes Ziel: Zu den ca. 200 Gästen zu gehören, die zur Feier im Palais zu den Film-Stars ein-gelassen werden. Das hübsche Mädel links unten hatte es geschafft.
Um Auf-merksam-keit zu erzeugen und an die "Goldene Palme" zu kommen präsentie-ren sich die jeweils aktuellen Kinohits en masse an den Wänd-en der Strand-promenade "La Croisette"
Reporter Harry Hirsch in Aktion...
Am späten Abend treffen sich dann die Möchte-gernestars in den unzähligen VIP-Zelten (z.B. mit weißen Leder-sesseln), die echten Stars sind längst auf den Yach-ten der Multis.
Auf dem Heimweg schautten wir dann noch auf unserer geliebten Gundirnalm vobei, verpachten eine Nacht in der Almhütte zwischen Weiß- und Schwarzhorn (Aldein/Dolomiten) und wanderten einen Weg entlang eines Berghanges, den wir auch bereits vor über 20 Jahren erstmals begingen. Auch einen Abstecher zum ZTegernsee nahmen wir noch mit, schliesslich haben wir dort auch einige Kurzurlaube verbracht. Bilder hiervon folgen noch. Alles in Allem: Es waren wunderbare Tage, die wir nicht missen möchten.
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